Unsere Zusammenarbeit folgte einer klaren Dramaturgie, die vom Verstehen über das Visionieren bis hin zur strategischen Verankerung reichte. Wir näherten uns der Organisation systematisch, um Schritt für Schritt das Fundament für die Zukunft der OMS Gruppe zu formen.
1. Ganzheitliche Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse
Den Auftakt bildete eine der umfassendsten Diagnosen in der Geschichte des Unternehmens. Wir führten eine unternehmensweite Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse durch, die mit einer Teilnahmequote von über 60 Prozent ein repräsentatives Bild der gesamten Organisation lieferte. In tiefgehenden Interviews mit Blue- und White-Collar-Mitarbeitenden sowie Motivstrukturanalysen deckten wir die feinen Nuancen der Kultur auf. Wir identifizierten präzise, wo das rasante Wachstum der letzten Jahre strukturelle Schmerzen verursacht hatte und wo die kulturellen Kraftquellen lagen, die es zu schützen galt. Diese Datenbasis war der Schlüssel, um subjektive Eindrücke durch objektive Handlungsfelder zu ersetzen.
2. Entwicklung der Arbeitgebervision
Bevor wir über Botschaften sprachen, definierten wir den Anspruch. In mehreren intensiven Kreativworkshops erarbeiteten wir gemeinsam eine klare Arbeitgebervision. Wir stellten die Frage, wer OMS als Arbeitgeber in Zukunft sein will, nicht nur wer sie heute sind. Dieser Prozess schärfte das Zielbild eines Unternehmens, das nicht nur wächst, sondern kulturelle Maßstäbe setzt. Die Vision diente als strategischer Nordstern, an dem sich alle nachfolgenden Schritte ausrichteten.
3. Entwicklung der Employer Value Proposition (EVP)
Auf dem Fundament von Analyse und Vision formten wir die konkrete Arbeitgeberidentität. Wir entwickelten ein EVP-Set bestehend aus EVP-Claim, EVP-Headline und EVP-Narrativ das die DNA von OMS verdichtet. Um der Vielfalt des Unternehmens gerecht zu werden, konzipierten wir ein modulares Identitätssystem. Es erlaubt OMS, unterschiedliche Zielgruppen – vom Prüftechniker bis zum Strategen – differenziert und doch aus einem Guss anzusprechen.
4. Entwicklung der ganzheitlichen Employer Branding Strategie
Das Herzstück unserer Arbeit war die Überführung dieser Identität in einen operativen Masterplan. Wir entwickelten eine ganzheitliche Employer Branding Strategie, die weit über Kommunikation hinausgeht. Wir definierten interne Enabler-Strategien – von einem Leadership Operating System über neue Karrierearchitekturen bis hin zu einem Benefit Choice Modell –, um die Organisation wetterfest zu machen. Darauf aufbauend gestalteten wir die externen Handlungsfelder: Ein neues Karriereseiten-Konzept als „Spirit Hub“, eine Social Media Demand Engine und ein professionalisiertes Reputationsmanagement. Abgerundet wurde die Strategie durch ein präzises KPI-System und einen Business Case, der den wirtschaftlichen Wert der Marke in einem zweistelligen Millionen-EBIT-Hebel beziffert.