Wie können wir unsere Employer Value Proposition zum Leben erwecken?
„Pernod Ricard, wer?“ Diese Frage fiel immer wieder und brachte das Problem auf den Punkt. Absolut, Jameson, Havana Club oder Lillet kennt fast jeder, den Arbeitgeber dahinter kaum jemand. Während der Name in Frankreich und Belgien eng mit dem Produkt Ricard verbunden ist, brauchte Pernod Ricard Deutschland hierzulande oft noch zwei, drei Erklärsätze, bevor ein klares Bild entstand. Im stark umkämpften Arbeitsmarkt der Region Köln und Düsseldorf, in dem zahlreiche bekannte Arbeitgebermarken um dieselben Talente werben, blieb die Arbeitgeberattraktivität entsprechend unter ihren Möglichkeiten.
Ein Grund dafür war die globale EVP, die vor Jahren in der Pariser Konzernzentrale entwickelt wurde. Sie war für den deutschen Markt nicht anschlussfähig und spiegelte den Kölner Arbeitgeber nicht ausreichend wider. Da die drei Säulen der Employer Value Proposition global gesetzt sind, ging es nicht darum, sie neu zu erfinden. Vielmehr sollte eine EVP-Kampagne entstehen, die die Arbeitgebermarke für Deutschland greifbar macht, lokal gedacht, mit echten Menschen aus dem Kölner Team und in einer Sprache, die abstrakte Leitgedanken in konkrete Arbeitsrealität übersetzt.
Um das Thema Employer Branding gemeinsam mit HR auf ein neues Level zu heben, suchte die Unternehmenskommunikation von Pernod Ricard Deutschland eine spezialisierte Employer Branding Agentur. Gefragt waren ein externer Blick, kreativer Input und echte Expertise im Aufbau einer starken Employer Brand, denn intern fehlten die Kapazitäten, eine solche Kampagne allein umzusetzen.
Dazu kamen weitere Anforderungen. Die Kampagne sollte alle Zielgruppen ansprechen, von der Praktikantin über den Außendienst bis zum Finanzteam, und gleichzeitig der Verantwortung gerecht werden, die ein Spirituosenunternehmen trägt. Statt eines einmaligen großen Moments zum Start, der schnell wieder verpufft, war eine nachhaltige Employer-Branding-Aktivierungsstrategie gefragt, die dauerhaft trägt. Erfolg sollte sich nicht an gekaufter Reichweite oder kurzfristigen Followerzahlen messen, sondern an echter Resonanz bei Bewerbenden sowie Mitarbeitenden. Gleichzeitig sollten flexible Bausteine entstehen, die das Team auch nach dem Projekt selbst weiterentwickeln kann.
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